In Allgemein, Leben mit Hund

Zweithund? Warum? Darum!

Zu dem heutigen Thema schwirrt mir schon seit langer Zeit, einiges im Kopf herum. Auf meinem Instagram Account (@pawsandpixel) wurde ich schon das ein oder andere Mal gefragt, wie ich zu einem zweiten Hund kam. In der realen Welt allerdings, hat man mich am Anfang nicht nur einmal danach gefragt, obwohl es da eher ein „Ein zweiter Hund? Warum das denn?“ war. Meine Gedankengänge und meine persönliche Erfahrung mit zwei Hunden, möchte ich euch in meinem heutigen Blogbeitrag erzählen.

Schon als kleines Kind habe ich meine Zeit mit Hunden verbracht. Habe mit 8 Jahren spielerisch und aus der Wertung eine Begleithunde Prüfung mit dem Schäferhund meiner Oma gelaufen und auf einigen Festen mit dem Rüden Auftritte gehabt. Für mich gab es nur wenig Dinge, die meine Kindheit so sehr bereichert haben wie die Hunde meiner Großmutter. Ich habe von Kindesbeinen an zusehen können, wie wundervoll es für die Vierbeiner ist, in einem kleinen Rudel zu leben, wie viel Zuneigung sie sich geben und wie sehr sie sich brauchen. Schon kurze Zeit nachdem Cassy bei mir einzog wurde der Wunsch nach einem zweiten Hund und meinem eigenen kleinen Rudel immer größer. Eigentlich bestand dieser Wunsch von Anfang an.

Was ich allerdings von meiner Oma gelernt habe, der erste Hund sollte fertig ausgebildet sein, damit man ausreichend Zeit und Kopf für einen zweiten Hund hat. Mit meinem heutigen Wissen kann ich sagen, sie hatte damit auf jeden Fall recht. Ich habe in Cassys Ausbildung viel Herzblut gesteckt und habe in ihr heute einen Hund, auf den ich mich in jeder Lebenslage verlassen kann, einen Hund, der für mich durch das Feuer springen würde. Ich erwische mich immer wieder dabei, wie sie mir mit ihrem Gehorsam und ihrer bedingungslosen Liebe Gänsehaut beschert. Das mag jetzt vielleicht wirklich kitschig klingen, aber so empfinde ich für sie. Cassy ist mein Herzenshund und diesen Rang, wird ihr auch keiner ablaufen können. Als sie in der Pubertät war, hallten die Worte meiner Großmutter regelmäßig in meinem Kopf umher und es gab so einige Momente in denen ich genau spürte, dass ein zweiter Hund an dieser Stelle für kompletten Kontrollverlust gesorgt hätte.

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Copyright: Akki Moto

Zwei Hunde bringen nämlich eine gewissen Rudeldynamik mit sich. Gerade bei Begegnungen mit anderen Hunden könnte das mit zwei Jungspunden zu echten Problemen führen. Auch der Grundgehorsam im Haus ist mit zwei Kindsköpfen nur sehr schwer korrekt umzusetzen. Kaum hat man den einen abgelegt, möchte sich dem zweiten widmen, klingelt auch schon der Postbote an der Tür. Während man gerade dabei ist Hund eins auf die Decke zu schicken, rennt Hund zwei schon aufgeregt zur Haustür und beim Versuch diesen wieder auf seinen Platz zu dirigieren, ist Hund eins auch schon wieder aufgestanden. Eine ganz normale Dynamik die natürlich nicht sein muss, aber in den meisten Fällen genau so passiert. Um sich und der Ausbildung beider Tiere einen gefallen zu tun, sollte man wirklich bis zum 2. noch besser bis zum 3. Lebensjahr mit einem zweiten Hund warten. Zwei Hunde bilden ein Rudel, alle Erziehungsdefizite verdoppeln sich, denn der zweite, junge Hund wird seinem großen Vorbild versuchen mit aller Macht nachzueifern. Ich sehe das heute an Leyla sehr deutlich. Zwar kann sie sich von Cassy keine negativen Dinge abgucken, aber von dem Hund meiner Mutter hat sie schon so manche Macke übernommen, die sie auch gern auslebt wenn ich das Verhalten vorher nicht unterbinde.

Natürlich gucken sie sich auch positives Verhalten ab. Bei Leyla war das im Stall zum Beispiel ganz deutlich zu merken. Sie hatte am Anfang schon ein paar Ansätze des Hütens gezeigt, aber gemerkt, dass Cassy ganz entspannt in der Mitte liegt und ihr es nach dem dritten oder vierten Mal gleichgetan. Dies geht aber natürlich auch nur, wenn der erste Hund souverän genug ist.

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Hat man sich also für den zweiten Hund entschieden gibt es natürlich einige Punkte zu bedenken. Ich habe das große Glück meine Hunde mit in unseren Familienbetrieb nehmen zu können, aber ich kann euch sagen, meine Eltern waren alles andere als begeistert als ich von der Idee sprach. Die Meinung der zwei änderte sich auch nicht, schließlich wären es dann letztendlich drei Hunde im Büro, da meine Mutter selbst eine French Bulldog Dame besitzt. Ich habe mich also trotz der negativen Einstellung meiner Eltern für einen zweiten Hund entschieden. Fairerweise muss ich sagen, dass meine Mama bis kurz vor dem Abholtermin nichts von Leyla wusste, da es ihrem Hund durch eine OP sehr schlecht ging. Heute liebt sie sie und ist mindestens genau so erleichtert und glücklich wie ich, dass unsere 3 so ein super trio sind.

Ich musste mir in der ersten Zeit ein dickes Fell wachsen lassen, denn auch 95% meiner anderen Mitmenschen konnten die Entscheidung nicht nachvollziehen. Zwar war der Wunsch, nach einem zweiten Wegbegleiter nachvollziehbar, jedoch nicht die Dringlichkeit und auch nicht meine Absicht dahinter. Meine Oma unterstützte mich in dieser Zeit sehr und auch ein paar meiner engsten Freunde standen hinter mir und bestärkten mich in meinem Vorhaben. Lange Rede kurzer Sinn, es kann durchaus sein, dass es jede Menge Gegenwind gibt, wenn man den Wunsch von einem zweiten Hund äußert. Dieser Gegenwind mag zwar hart sein und auch so manches mal Tränen verursachen, allerdings hat er mir zu einigen Gedanken verholfen, auf die ich vermutlich so nicht gekommen wäre.

  • Was passiert, wenn ich mal eine Fernreise machen möchte, auf der die Hunde nicht mit können? Kann ich mir eine Hundepension für zwei Tiere leisten oder gibt es tatsächlich ein paar Wahnsinnige in meinem Umfeld, die zwei Hunde hüten würden?
  • Sind die Futter- und Tierarztkosten für zwei Hunde wirklich tragbar?
  • Ein Australian Shepherd verliert regelmäßig Fell, kann ich mit der höheren Verschmutzung und dem Putzaufwand leben?
  • Kann ich zwei Hunde in meinem Auto unterbringen? Wie viel Platz bleibt mir für Gepäck wenn ich verreise?
  • Ist der Ersthund empfänglich für hündische Gesellschaft?
  • Ist der Ersthund in der Ausbildung soweit, dass man sich auf ihn verlassen und sich gerade im ersten Jahr mehr um den Welpen kümmern kann?
  • Passt der zweite (dritte) Hund wirklich mit ins Büro? Oder wie sieht die Tagesbetreuung sonst aus?
  • Habe ich genug Zeit auch mal getrennte Spaziergänge zu unternehmen?
  • Wie gehe ich mit Skeptikern um? Kann ich mit Kritik und schrägen Blicken leben?
  • Wenn ich gern verreise, ist es schwerer eine Unterkunft zu finden in der zwei Hunde erlaubt sind, möchte ich das?

Die Punkte ließen sich mit Sicherheit noch um einige Weitere ergänzen, allerdings waren diese mir am wichtigsten. Erst als ich all diese Punkte mit einem ja aus dem Bauch heraus beantworten konnte, stand meine Entscheidung fest, ein zweiter Hund sollte her. Es war von Beginn an klar, dass der zweite Hund wieder ein Mini Aussie werden sollte. Die Rasse ist mit Abstand meine liebste Rasse und wer einmal zwei Aussies miteinander hat spielen sehen weiss, dass es keine andere Rasse gibt mit der er so gut harmoniert. Die Auswahl des Welpen war dann nicht ganz so leicht. Ich wollte, dass der neue Hund gut zu Cassy passte und gab mich nach anfänglicher Scheu und hin und her dem Rat der Züchterin hin. Es sollte eine Hündin werden, mit ähnlichem Temperament und Wesensstärke. (ursprünglich wollte ich eher einen devoten Rüden um mögliche Konflikte zu vermeiden, was aber nach einigen Gesprächen mit der Züchterin die falsche Entscheidung gewesen wäre )

Leyla eroberte mein Herz im Sturm und bereits in ihren ersten 8 Lebenswochen gab es für mich eine Menge zu tun. Ich habe Cassy ganz bewusst auf unseren Familienzuwachs vorbereitet. Ganz abgesehen von dem Geruch des Welpen, den sie nach jedem Besuch erstmal gründlich erschnüffeln durfte, gab es für sie auch eine Art Powerbootcamp. Acht Wochen lang tägliches Training des Grundgehorsams, alle noch so kleinen Schwächen wurden gründlich nochmal überarbeitet, die Welpenbox, mit den Spielzeugen (wovon einige auch schon nach der Kleinen rochen weil ich sie zu den Besuchen mitnahm) wurden aufgebaut, damit Cassy sich daran gewöhnen konnte und gleichzeitig spürte sie natürlich auch meine Aufregung. Wie würden nun am Ende doch alle reagieren? Ich hatte panische Angst davor, dass Cassy den Welpen abstoßen würde, dass es riesige Streitereien geben würde und meine Kritiker am Ende doch recht behalten würden. Ich wünschte mir so sehr, dass alles gut werden würde…

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Beim Tag der Zusammenführung machte sich meine ausgiebige Vorbereitung bezahlt. Als meine Freundin auf meine Anweisungen hin die Haustür öffnete um Cassy raus, auf eine neutrale Wiese zu holen, kam meine Große sofort hinaus gestürmt, was sie sonst nie machte. Sie rannte zum Auto und beschnüffelte völlig aus dem Häuschen das kleine Wesen auf meinem Arm. Wenn ich mich zurück erinnere bekomme ich wieder eine Gänsehaut und bin so unglaublich stolz auf meine große, tapfere Maus. Sie hat es Leyla so unglaublich leicht gemacht. Schon nach wenigen Stunden durfte sich Leyla an sie kuscheln, mit in ihr Bett, sie tobten und zerrten schon gemeinsam an einem Zergel. Bilderbuch Zusammenführung kann man sagen. Ob dies nun mit der gründlichen Vorbereitung zusammen hängt oder ob es einfach nur Zufall war, kann ich natürlich nicht sagen. Ich glaube allerdings, Cassy hatte es auf jeden Fall sehr viel leichter mit der Vorbereitung.

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Am Abend nach der Zusammenführung

Was genau ist denn jetzt eigentlich der Grund für (m)einen zweiten Hund?

Eine Frage welche mir oft gestellt wurde. Es gibt auch heute noch Momente, wo interessierte Spaziergänger stehen bleiben und neugierig fragen, wieso es denn gleich zwei Hunde sein müssen. Einige sind tatsächlich auch so frech und fragen ob mir Menschenkinder nicht gut genug wären. Hach ja, tief durchatmen.

Ehrlich gesagt konnte ich vor der Anschaffung von Leyla gar nicht richtig ausschlaggebend Argumentieren. Ich fühlte mich schlichtweg noch nicht vollkommen und hatte regelmäßig das Gefühl mir würde etwas fehlen. Ich hatte einfach große Lust auf die Herausforderung.

Jetzt, wo ich den Alltag mit zwei Hunden schon über ein Jahr lebe, gibt es tatsächlich ein paar Gründe, weshalb ich es mir vermutlich nie wieder mit nur einem Hund vorstellen könnte. Es ist für mich jeden Tag aufs Neue spannend das gemeinsame Spiel und das Interagieren zwischen den zwei Hunden zu beobachten. Zu sehen, wie sie sich nach einer anstrengenden Runde aneinander kuscheln und sich gegenseitig durch intensives Träumen aufwecken ist einfach herrlich! In fremder Umgebung haben die beiden einen direkten Anker an der Seite, sie sind einfach nie alleine und das gibt unheimlich viel Sicherheit und Komfort für den Hund. Ich hätte niemals gedacht, dass ich das an Cassy so stark merken würde. Natürlich ist es für die Hunde auch um einiges angenehmer, wenn sie mal alleine bleiben müssen. Sie haben mit einem zweiten Hund immer noch einen Teil vom Rudel bei sich. Mir fällt es so ehrlich gesagt auch leichter mal ins Kino oder auf Konzerte zu fahren und für 3-4 Stunden weg zu sein. Cassy alleine habe ich in solchen Fällen häufig bei meiner Mama oder Oma abgegeben, einfach weil mein Gewissen es nicht ertragen hat. Zu zweit geht es mir wirklich besser damit und die beiden bleiben problemlos alleine. Auch in Ferienhäusern oder Ferienwohnungen.

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Als Fazit kann ich sagen, wenn das Herz so doll schlägt und ihr einen unstillbaren Wunsch in euch tragt, dann ist es alles eine Frage der Einstellung und der Organisation um den Wunsch zu erfüllen. Man sollte bei der Entscheidung für einen zweiten Hund definitiv sehr reflektiert und ehrlich zu sich selbst sein und sehr gründlich alle Pros und Kontras abwägen. Schließlich ist auch der zweite Hund ein eigenständiges Lebewesen, mit möglicherweise ganz anderen Bedürfnissen als euer Ersthund. Das dürft ihr trotz aller Euphorie nicht aus den Augen verlieren.

 

Ich habe noch einen zweiten Artikel zu diesem Thema vorbereitet, in dem ich euch mit durch den Alltag mit zwei Hunden nehmen und euch beschreibe, wie ich mit beiden Hunden arbeite, wie sich der Alltag anfühlt und was für Hindernisse es gibt. Er wird vermutlich am Wochenende online gehen. Falls ihr bis dahin noch Fragen habt, dürft ihr diese natürlich wie gewohnt stellen. 🙂

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No Comments

  1. Ein Hundeleben mit Epilepsie
    3 Jahren ago

    Ein toller Beitrag! Mir geht es genauso und ich bereue keine Sekunde das Leben mit zwei Hunden.

    Reply
    1. pawsandpixel
      3 Jahren ago

      Es ist einfach nochmal eine ganz neue Erfahrung. Schön, dass es dir genau so geht 🙂

      Liebe Grüße
      Carina

      Reply
  2. dogsundbuddies
    3 Jahren ago

    Sehr schön geschrieben 😍 ich kann mir auch vorstellen irgendwann einen zweiten zu haben 😊 aber auch mit soviel Überlegung.

    Reply
    1. pawsandpixel
      3 Jahren ago

      Vielen Dank! Ja, die gründlichen Gedanken vorher sind wichtig. Ich drück die jedenfalls die Daumen, dass es vielleicht wirklich dazu kommt 🙂

      Viele Grüße
      Carina

      Reply
  3. Lulu
    3 Jahren ago

    Huhu,
    Ich habe grade deinen Blog gefunden. Habe zwar selbst keinen Hund und plane es auch nicht, aber lese gern davon. 🙂
    LG Lulu

    Reply
    1. pawsandpixel
      3 Jahren ago

      Oh, das freut mich aber 🙂 Ich hoffe, dass du dich hier auch als Nicht-Hundebesitzer wohlfühlen kannst 🙂

      Liebe Grüße
      Carina

      Reply
  4. Kiki und Nala
    3 Jahren ago

    Ohh wie schön, dass zwischen den beiden Mäusen alles so toll geklappt hat! ❤️ Ich kann deinen Wunsch nach einem zweiten Hund auf jeden Fall nachvollziehen. Irgendwie ist es doch schöner, einen Gleichgesinnten für seinen Hund bei ihm zu wissen. Bestimmt ist es doof und nervig, sich immer zu rechtfertigen und sich Gedanken darüber zu machen, was andere denken. Aber erstens geht das andere Leute überhaupt nichts an und zweitens sieht man ja, wie richtig die Entscheidung war, wenn man das Ergebnis betrachtet 🙂 Gerade das letzte Bild hier sieht so super süß aus und zeigt ja, wie toll sich die beiden verstehen!
    Vielleicht, irgendwann… wird es für uns auch mal einen zweiten Hund geben (aber psst, erzähl Luki nichts davon 😉 ). Ich denke aber, solange wir Nala haben, kommt ein zweiter Hund eher nicht in Frage. Sie kommt aus einem großen Rudel Labbis und genießt immer noch sehr die Aufmerksamkeit für sich ganz allein und ist auch irgendwie überhaupt nicht an anderen Hunden interessiert.
    Ich wünsche euch jedenfalls noch ganz viel Spaß und Erfolg und tolle gemeinsame Erlebnisse zusammen! Es ist wirklich schön, euch dabei begleiten zu können.
    Ganz liebe Grüße von Kiki und Nala

    Reply
    1. pawsandpixel
      3 Jahren ago

      Ich verrats Luki natürlich nicht 😀 Auch wenn ich mir einen zweiten Hund ganz wunderbar bei euch vorstellen kann, ich kann dich aber absolut verstehen, dass du Nala die volle Aufmerksamkeit gönnst, sie genießt es ja auch sichtlich 🙂
      Natürlich hast du recht, dass ich nicht so viel auf die Meinung der anderen geben sollte, aber gerade in der Entscheidungsphase war es wirklich sehr schwer für mich.
      Vielen Dank
      und ganz liebe Grüße zurück 🙂

      Reply
  5. torkatalks
    3 Jahren ago

    Ach ja- was für ein schöner Beitrag! Ich bin im Moment fleißig am Lesen, ein Buch über die Haltung mehrerer Hunde. Denn ich träume auch seit einer Weile von einem zweiten Hund… Mal sehen ob und wann dieser Trazm wahr wird. Danke, auf jeden Fall für diesen tollen Beitrag!b

    Liebe Grüße 🙂

    Reply
    1. pawsandpixel
      3 Jahren ago

      Sehr gern! Ich habe damals auch einige Bücher gelesen, die für mich zwar hilfreich waren, aber nicht ganz so hilfreich wie die direkten Gespräche mit Mehrhundebesitzern. Deshalb hoffe ich sehr, dass ich durch meine Beiträge noch einen kleinen Blick mehr, hinter die Kulissen schaffen kann. 🙂

      Liebe Grüße
      von Carina 🙂

      Reply
  6. Zwei Hunde im Alltag – pawsandpixel
    3 Jahren ago

    […] in meinem letzten Artikel Zweithund? Warum? Darum! angekündigt, habe ich noch einen zweiten Artikel zum Thema zwei Hunde im Alltag geschrieben. Hier […]

    Reply
  7. Little Blue Heart
    3 Jahren ago

    Ich finde deinen Blogbeitrag zum Thema Zweithund wundervoll. Oft musste ich mich eben beim Lesen zwingen, Zeilen oder Wörter nicht zu überfliegen, da ich unbedingt weiterlesen und mehr erfahren wollte! Ehrlich gesagt schlummert in unseren Köpfen schon seit einiger Zeit das Thema Zweithund und wird von Woche zu Woche präsenter. Nala ist jetzt 2 ½ Jahre und funktioniert im Alltag fast perfekt. Die typische Sheltiebellerei ist das einzige größere Manko, woran wir aber weiterhin konsequent arbeiten. Natürlich habe ich auch viele Bedenken was den zweiten Hund angeht. Vor allem aber hoffe ich, dass Nala sich gut in die neue Familiensituation einfinden wird, denn ich möchte nicht dass es ihr dadurch schlecht geht oder sie sich zurückzieht. Davor habe ich am meisten Angst!
    Mit Nali habe ich noch einige Ziele, die ich erreichen möchte. Wir möchten die Begleithundeprüfung absolvieren und im Agility weiter voranschreiten. Das erfordert zurzeit sehr viel Aufmerksamkeit und die soll sie auch zu 100% bekommen. Die Planungen bezüglich eines zweiten Hundes gehen bei uns daher ins Jahr 2017, eher 2018. Dann ist Nala 4 Jahre und ist eventuell bereit ein Geschwisterchen in unserem Rudel zu begrüßen…und wir sind es dann hoffentlich auch! 🙂
    Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst und ermutigst das Thema zweiter Hund nicht komplett aus dem Kopf zu streichen!
    Liebe Grüße, Carina und Nala

    Reply
    1. pawsandpixel
      3 Jahren ago

      Danke für dein liebes Feedback Carina. Ich freue mich, wenn ich Zweiflern ein bisschen Mut machen kann und durch meine Erfahrungen, einen kleinen Einblick in mein alltägliches Hundeleben zu geben. 🙂
      Deine Planung klingt absolut Vernünftig. Natürlich wirst du auch mit einem zweiten Hund noch ausreichend Zeit für Hundesport mit Nali haben, aber natürlich ist es in der ersten Zeit erstmal nicht so gut möglich.
      Ich bin schon sehr gespannt und hoffe natürlich, dass ihr in zwei Jahren auch noch online vertreten seid und wir euren weiteren Weg bis dahin verfolgen dürfen!

      Ganz liebe Grüße
      Carina und die Fellnasen 🙂

      Reply
  8. Patrick H.
    2 Jahren ago

    Hallo Carina,
    ein toller Bericht und wunderschöne Bilder – sowohl im Geschriebenen, als auch den Fotos! Die beiden sind ja wirklich schnuffelig!!
    Unsere Fini kommt ja auch „schwierigen Verhältnissen“, wobei die hündisch perfekt sozialisiert ist. Derzeit kommt das Thema Zweithund bei meiner Frau und mir auch häufiger auf den Tisch. Da ich beruflich sehr eingebunden bin, würde das Gros der Arbeit und Erziehung an meiner Frau hängen bleiben. Da unsere Fini mit circa 45 Geschwistern, Tanken und Onkel aufgewachsen ist, merkt ma deutlich, wie sieht sie auflebt, wenn viele Hunde (befreundete Hunde, die sie gut kennt) um sie herum sind.
    Hier übrigens ein Bericht von „damals“. Mir schiessen jetzt noch Tränen in die Augen, wenn ich davon lese. Einige Hunde haben es nicht geschafft…
    http://www.tierschutzhof-geissblatt.de/Aktuelles/Berichte/Munster-Missstand.html

    Umso schöner, dass Fibi es nun so schön hat. Wenn wir einen Zweithund holen, dass wird es sicher wieder einer aus nationalem Tierschutz. Es gibt so viele arme Seelen, die eine zweite Chance verdient haben und eine wird hoffentlich bald bei uns leben 🙂
    Danke noch mal für Deinen ausführlichen und informativen Post!
    Hier noch ein Foto von Fibi beim Aportiertraining 🙂 https://www.flickr.com/photos/digimanhh/19245918311/sizes/o/

    Liebe Grüße
    Patrick

    https://issoundnichtanders.wordpress.com

    Reply
    1. Patrick H.
      2 Jahren ago

      Habe gerade gesehen, dass DU aus HH kommst. Das Foto ist übrigens auf der riesigen Hundewiese „Kiesbarg“ in Harburg aufgenommen.Schön ist es dort!

      Reply
    2. pawsandpixel
      2 Jahren ago

      Mensch die Welt ist so klein 😀
      Von dem Fall eurer Fibi habe ich damals tatsächlich auch gehört. Es ist immer wieder erschreckend, was viele arme Seelen auf diesem Planeten durchleben müssen. Du hast ganz Recht, dass die kleine Fibi sich wirklich glücklich schätzen kann, euch getroffen zu haben 🙂 Sollte der zweite Hunde bei euch spruchreif werden, kann ich mir gut vorstellen wie schön es für sie sein würde! Eine ganz Hübsche eure Fibi!

      Die Wiese am kiesbarg ist quasi mein direktes Einzugsgebiet. Man könnte auch zweites Wohnzimmer dazu sagen!
      Liebe Grüße
      Carina

      Reply
      1. Patrick H.
        2 Jahren ago

        Cool, dann wink mal, wenn Du uns mal siehst 🙂

        Reply
      2. Patrick H.
        2 Jahren ago

        Hallo Carina, nun ist es soweit und unsere Fibi ist nicht mehr alleine 🙂
        Auch wir haben uns für einen Zweithund entschieden…
        Nun ist Fibi diejenige, die zeigen kann, was sie in ihrem Rudel gelernt hat.

        Ich hoffe, dass unsere beiden sich auch so toll verstehen und ergänzen, wie Deine.

        Liebe Grüße
        Patrick

        Reply

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